Das katholische Wochenmagazin «Sonntag» gehört seit 1920 zu den wichtigsten Traditionstiteln der Schweiz.

Wie drei Buchstaben die Welt veränderten

Wer hat’s erfunden? Die Schweiz! Vor 25 Jahren hat das Cern in Genf die erste Website der Welt online gestellt. Heute sind eine Milliarde Websites online – und alle basieren auf den Ideen des Cerns. Fast dreieinhalb Milliarden Menschen nutzen heute das Internet – und das längst auch mobil mit Apps für Smartphones und Tablets. Und bereits gibt das «Internet der Dinge» immer mehr zu reden, worunter man einerseits mit dem Internet verbundene technische Geräte im vernetzten Zuhause, dem «Smart Home», versteht, andererseits aber auch Roboter oder Fertigungsanlagen in der Industrie. Doch neben den grossartigen Errungenschaften bestehen auch erhebliche Gefahren des Webs. Die Internetkriminalität nimmt immer mehr überhand, und bei Jugendlichen sind Suchtverhalten, Cybermobbing oder sexuelle Übergriffe Gefahrenpotenziale. Kinder und Jugendliche müssen einen verantwortungsvollen Umgang mit den digitalen Medien erlernen und fähig werden, Inhalte kritisch zu beurteilen, um sich vor den Gefahren schützen zu können.

Teil 1: Wie alles begann – und was auf uns zukommt

Wir schauen zurück auf die Geschichte des Internets, das 1991, vor einem Vierteljahrhundert, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde, und werfen einen Blick auf die zukünftige Entwicklung. Selbstfahrende Autos sind bereits Realität. Es wird mit Rundumbrillen und Sensoren experimentiert, mit denen wir, zu Hause am Computer sitzend, in fremde, virtuelle Welten eintauchen können. Und das «Internet der Dinge» wird uns ein voll vernetztes «Smart Home» bescheren. Doch wem nützt das mehr, den Firmen oder den Konsumenten?

Teil 2: Wie man mit dem Internet klüger wird

Wissen und Bildung haben sich durch das Internet stark verändert. Jeder kann heute auf einen enormen Wissenspool zugreifen. Doch es sind Kriterien erforderlich, die es ermöglichen, Qualität und Nutzwert der Informationen einzuschätzen. «Man muss sich immer wieder selbst überlisten, um mit dem Internet klüger zu werden», sagt Philippe Wampfler, einer der führenden Medientheoretiker im deutschsprachigen Raum. Wie das geht, erfahren Sie in einem ausführlichen Interview mit dem Experten über den heutigen und zukünftigen Medienkonsum. Das Internet ist längst nicht mehr nur eine Domäne der Jungen. Auch im Alter wird die Onlinewelt zunehmend ein bedeutender Teil des Lebens sein. Weshalb das Netz für Senioren die Zukunft ist, erklärt Peter Burri, Leiter Marketing und Kommunikation bei Pro Senectute, in einem aufschlussreichen Interview.

Teil 3: Wie man sich im Netz vor Ungemach schützt – und wie Freiheit für die Onlinewelt neu definiert werden muss

Es gibt unzählige Möglichkeiten, als Internetnutzer einem Verbrechen zum Opfer zu fallen. Tobias Bolliger, Kommissariatsleiter beim Fedpol, erklärt die wichtigsten Massnahmen bei der Bekämpfung der Cyberkriminalität. Während die Kobik, die Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität beim Fedpol, die User vor Verbrechern schützen will, setzt sich Martin Steiger von der Digitalen Gesellschaft für Freiheit und Menschenrechte im Netz ein: Er will die Privatsphäre und die Daten der Nutzer vor unverhältnismässigen staatlichen Zugriffen schützen. Das Darknet ist ein verborgenes Computernetzwerk, das von Tüftlern aufgebaut wurde und nur zugänglich ist, wenn man über ein spezielles Programm verfügt und jemand einem die spezifischen Websiteadressen verrät. Während die einen es lediglich für einen Tummelplatz von Kriminellen halten, sehen die Befürworter darin eine legitime Möglichkeit, dass User – vor allem in Staaten, in denen politische Gegner verfolgt werden – sich ungestört unterhalten und sich vor Repressionen schützen können. Erfahren Sie mehr über das Pro und Contra.

Teil 4: Wie der Glaube authentisch digitalisiert werden kann

Während die Kirchen in der säkularisierten Gesellschaft und in den populären Medien zunehmend marginalisiert werden, verschaffen sie sich vermehrt im Internet Präsenz, sei es durch Nachrichten- oder Social-Media-Plattformen, Webpräsentationen einzelner Kirchgemeinden oder interaktive Communitys, Foren und Chats. Doch wie professionell und progressiv gehen Kirchen mit der Digitalisierung um? Wird die junge Generation in genügend attraktiver Weise angesprochen?

Diese und weitere Monatsserien finden Sie in der Rubrik Dossiers bei Digitalaboshop.com.

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