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Monatsserien

Vulkanausbruch – Jahr ohne Sommer

Am 10. April 1815 explodierte auf der indonesischen Insel Sumbawa mit apokalyptischer Gewalt der Tambora-Vulkan. «Drei Flammensäulen brachen nahe beim Gipfel hervor und stiegen hoch in den Himmel, wo ihre Spitzen zusammenflossen» - so beschrieb der Radscha von Sangir das Szenario. Was folgte, hatte Konsequenzen für die ganze Welt: Ascheregen und tagelange Dunkelheit – und dies nicht nur in der betroffenen Region, sondern, wenn auch abgeschwächt, in der Schweiz. In der vierteiligen Serie gehen wir diesem Ereignis und Naturkatastrophen allgemein auf den Grund.

Teil 1: Wehe, wenn sie explodieren

Der Ausbruch des Tambora vor rund zweihundert Jahren stürzte die Welt in ein Chaos. Europa verzeichnete ein «Jahr ohne Sommer». Mittlerweile weiss die Forschung: Es kann schlimmer kommen.

Teil 2: Historiker Dominik Sauerländer: «Die Leute verhungerten zwar nicht, aber sie hatten Hunger»

Im Zürcher Oberland wirkte sich das Jahr ohne Sommer 1816 besonders verheerend aus. Historiker Dominik Sauerländer, Leiter einer Ausstellung zum Thema, erzählt von verarmten Heimarbeitern, Suppenküchen und Angst vor Blitzableitern.

Teil 3: Flammende Himmel und Monster, die aus der Kälte kamen

Feurige Sonnenuntergänge, mystisch-dunstige Farbhüllen – zeigen sie den Himmel nach dem Ausbruch des Tambora? Und gäbe es keine moderne Horrorliteratur, wenn sich nicht eine Gruppe junger Briten im kalten Sommer 1816 am Genfersee schrecklich gelangweilt hätten?

Teil 4: Katastrophen der Natur – (warum) straft uns Gott?

Warum lässt Gott Naturkatastrophen wie Vulkanausbrüche, Überschwemmungen oder Schlammlawinen zu? Eine Frage, die die Menschen seit Anbeginn ihrer Geschichte begleitet.

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