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Winterreisen - Zeit für Gefühle

Reisen im Winter: Zuerst denken wir an Sportferien, dann vielleicht an die Flucht in südliche Länder. Aber ist da nicht tief unten ein romantisches Gefühl, das nur schon das Wort «Winterreise» weckt? Woher kommt es bloss?.

Teil 1: Fünf Eisblumen, auf der Winterreise gepflückt

Franz Schuberts «Winterreise» handelt von Winter und Kälte in jedem Sinn: im Herzen, in der Gesellschaft, unter den Menschen, und natürlich draussen – draussen in der Landschaft, durch die sein Wanderer treibt. Es gibt gute Gründe, am Beginn einer Monatsserie über das Unterwegssein im Winter an diesen grossen Liederzyklus zu erinnern.

Teil 2: Ein Leben in Freiheit

Die Kälte ist ihr zuwider. Und sowieso: Manu, 40 Jahre alt, reist lieber um die Welt, als einer Karriere nachzujagen – ein Entscheid, der ihr einerseits viele positive Erfahrungen beschert, andererseits aber auch viele Unsicherheiten im Leben bringt.

Teil 3: «Alles fahrt Schi, alles fahrt Schi, Schi fahrt die ganzi Nation»

Meine persönliche Winterreise ist kurz erzählt: Sie führt seit 40 Jahren an denselben Ort in den Schweizer Bergen ins Ferienhaus meiner Familie, unterbrochen nur von einigen Skilagern und Kurztrips in andere Destinationen. Und selbst die Woche Skiferien sieht jedes Jahr ähnlich aus: Ski fahren, schlitteln, essen der hiesigen Spezialitäten, Besuche in den Lieblingsrestaurants, jassen, Fondue essen, Ausflüge an die beliebten Plätze, Gäste einladen, und sogar die Gerichte, die wir kochen, haben Skiferientradition. Klingt langweilig, ist es aber nicht, sondern vertraut und emotional optimal besetzt. Wie ich es als Kind erlebt habe, gab ich es an meine Kinder weiter, die sich nun ihrerseits (noch) nichts anderes vorstellen können als diese unsere Tradition. So wie meine Familie haben es bis in die Neunzigerjahre viele Leute gemacht, die klassische Schweizer «Alles fahrt Schi»-Generation eben. Mit dem Aufkommen von alternativen Winterferienangeboten in der ganzen Welt, die mittlerweile günstiger zu haben sind als Sportferien hierzulande, ist der Schweizer Wintertourismus in eine Krise geraten, die bis heute anhält. Ein Gespräch mit dem Tourismusforscher Urs Wagenseil über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Skilandes Schweiz.

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