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Die Ehe - verliebt, verlobt, verheiratet

Verliebt, verlobt, verheiratet? Das ist heute nicht mehr selbstverständlich. Nicht mehr alle glücklichen Paare vermählen sich – und nicht alle Ehepaare werden glücklich. Unsere Gesellschaft wandelt sich und mit ihr die nicht mehr ganz so feste Institution Ehe. Ein guter Grund, im Februar – dem Monat der Verliebten – einmal ganz genau auf den Bund der Ehe zu schauen. Im ersten Teil sollten drei Paare, ein jung verheiratetes, ein altes Ehepaar und eines, das in der Mitte des Lebens steht, von ihren Erfahrungen berichten. Zwei Paare haben wir gefunden, das dritte nicht. Warum? Lesen sie selbst.

Teil 1: Jung verheiratet und altes Ehepaar – Paare erzählen

Das verflixte siebente Jahr? Michaela Frey (32) und Patrick Frey (37) aus Wiesendangen sind mittendrin – und trotzdem glücklich. sie verraten, was sie aneinander lieben wie am ersten Tag – und dass sie nicht aus Romantik geheiratet haben. Daniel und Verena sind seit 18 Jahren verheiratet, Andrea und Thomas seit 23 Jahren, Dorothea und Martin sogar seit genau 25 Jahren, Esther und Hans-Urs seit 28 Jahren. Was haben sie gemeinsam? Sie alle wollen nicht öffentlich über ihre ehe sprechen. Josef und Ruth Abbt sind seit dem 7. Juli 1956, 11.30 Uhr verheiratet. Ruth Abbt sagt: «Unsere Ehe hat wohl auch so lange gehalten, weil mein Mann oft lange im Ausland war.» Über die anderen, vermutlich schöneren Gründe schweigen die beiden lächelnd.

Teil 2: Die Ehe und die Kirchen – zwei ungleiche Paare

Die Realität ist anders, als es sich die Kirchen wünschen: in der Schweiz leben inzwischen mehr Ledige oder Geschiedene als Verheiratete. Die Zahl der Eheschliessungen ist seit Jahrzehnten rückläufig. Dennoch haben das Familienmodell und der Wunsch nach Treue allen Wandel überdauert. In diese Realität hinein sprechen die beiden Kirchen von einem Bund, den zwei Menschen vor Gott für ein ganzes Leben schliessen (sollen).

Teil 3: Auf ein Wort mit dem Paartherapeuten

Paartherapien helfen in Beziehungskrisen. Ziel ist ein Entscheid, ob man sich trennt oder neu beginnt. Im interview sagt der Paartherapeut Hans-Peter Dür, warum beide Wege schwierig sind.

Teil 4: Bittere Zeiten – wenn Ehen scheitern

Über vierzig Prozent aller Ehen halten nicht. Gründe fürs Scheitern gibt es unzählige – und auch die Art, wie eine Scheidung vollzogen, wahrgenommen und verarbeitet wird, ist höchst individuell. Drei Fälle.

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