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Frühjahrsputz – mehr Frust als Lust

Mehr Frust als Lust – kleine Kulturgeschichte der zumeist gehassten und selten geliebten Tätigkeit, um die kaum jemand herumkommt.

Teil 1: Dauerproblem Schmutz: Geschichte des Putzens

«Das Reinemachen bricht als grosses und als kleines Reinemachen aus. In beiden Gestalten ist es schlimm, wenn es auch nützlich und unentbehrlich ist wie das grosse und das kleine Einmaleins.» Der deutsche Schriftsteller Julius Stettenheim (1831–1916) hat es auf den Punkt gebracht. Auch wenn keiner gerne putzt, muss es getan werden – doch am liebsten wird es an billige Arbeitskräfte delegiert.

Teil 2: Psychologie des Putzens: Von Sauberkeitswahn und Schmutztoleranz

Beim Putzen geht es um viel mehr als ums Saubermachen. Beim Frühjahrsputz kann man auch die eigene Seele reinigen. Aber es bleibt eine mühsame Arbeit – ausser natürlich, man nimmt an Putzfesten teil.

Teil 3: Der Tatortreiniger: Spuren des Todes wegschaffen 

Wenn er eintrifft, ist die Leiche schon weggebracht, der fundort von der Polizei freigegeben worden: alexander Häusler reinigt räume, in denen ein toter Mensch aufgefunden wurde. Oft bieten sie einen üblen anblick, immer hängt der Verwesungsgeruch in ihnen. 

Teil 4: Putzmittelindustrie: Nicht nur sauber, sondern rein

Geputzt werden muss überall – das freut vor allem die Putzmittelhersteller. Doch längst nicht alle Mittelchen sind nötig, betonen Experten. Geduld und gesunder Menschenverstand bringen oft mehr. 

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