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Grosseltern – die «heile Welt»

Grossvater, Grossmutter – das sind Wörter wie Weihnachtsguetsli, und wenn wir sie hören, allzumal im Dialekt, denken wir unwillkürlich an «heile Welt». Dabei wissen wir schon lange, dass «Familie» eine biedermeierliche Wunschfantasie ist – nur die Grosselternrolle scheint von allen Entzauberungen unberührt. Aber auch Grosis sind Menschen von heute, und nur 25 Prozent von ihnen sind aktiv in der Enkelbetreuung. Theorie und Praxis des Grosselterndaseins.

Teil 1: Grosseltern – Veteranen des Familienidylls

Brauchen Enkel Grosseltern – oder brauchen eher Grosseltern Enkel? Woher kommt unser Grosselternideal? Und wie müssten ideale Grosseltern sein? Kein Mensch in der Schweiz hat sich so mit dem Thema beschäftigt wie unser Interviewpartner, der Zürcher Generationenforscher François Höpflinger.

Teil 2: Trennen tut weh

Wenn sich Eltern bei einer Trennung oder Scheidung um die Obhut und das Besuchsrecht streiten, kann auch der Kontakt zwischen den Enkelkindern und ihren Grosseltern leiden. Denn Letztere haben keinen eigenständigen Anspruch auf ein Besuchsrecht.

Teil 3: Voneinander lernen

Schätzungen gehen von 100 Millionen Stunden aus, die Grosseltern in der Schweiz insgesamt pro Jahr für ihre Enkel aufwenden. Müsste diese Gratisarbeit bezahlt werden, sähen die Budgets vieler Familien wohl anders aus, aber auch Wirtschaft und Politik müssten über die Bücher. Doch nicht alle Grosseltern möchten sich rund um die Uhr fürs Hüten einspannen lassen. Zwei Grossmütter, ein Grossvater und eine Enkelin erzählen, was es für sie mit dem Hüten und der Zweigenerationenbeziehung auf sich hat.

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