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Ausgabe 50/2018

Nicht wie viel, sondern wann

Die Festtage stehen vor der Tür und damit auch die Diät-Frage. Darf man sündigen? Soll danach eine Diät gelten? Nach neuster Erkenntnis spielt nicht die Menge, sondern der Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme eine Schlüsselrolle.

Diäten sind ein Dauerthema. Seit Jahren füllen sie Seiten in Frauenmagazinen und Sportillustrierten für Männer. Dabei dreht sich alles um die Frage: wie viele Kalorien, wie viel Fett und Eiweiss. Es geht dabei immer darum, was man essen soll und wie viel davon. Der Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme wird dabei meistens vernachlässigt. Das ist nach jüngster Forschung ein Fehler. Entscheidend ist neben derQualität und Menge vor allem der Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme. Die Übergewichtigkeit nimmt in Europa weiter zu. Laut Bundesamt für Statistikwaren 2017 in der Schweiz 42 Prozent der Bevölkerung übergewichtig oder fettleibig (adipös). Bei den Männern beträgt dieser Anteil 51 Prozent, bei den Frauen 33 Prozent. Und: Der Anteil der übergewichtigen Personen steigt mit zunehmendem Alter (bis 74 Jahre) an. In Deutschland sieht es noch schlimmer aus: Dort sind 43 Prozent der Frauen und 62 Prozent der Männer übergewichtig. Das ist ein Trend, der sich seit Jahren schon abzeichnet. Innerhalb von 25 Jahren hat sich in der Schweiz der Anteil der adipösen Menschen verdoppelt. Bei den Männern ist er von sechs auf zwölf Prozent gestiegen, bei den Frauen von fünf auf zehn Prozent. Diese Entwicklung, die weiter andauert, ist in sämtlichen Altersklassen zu beobachten.

Offenbar nützen die meisten Diäten langfristig nichts, was erklärt, warum die Diätempfehlungen in den Printmedien so beliebt sind: Die Sehnsucht, Gewicht zu verlieren, hält das Interesse an Diäten wach. Laut Untersuchungen, die im Nutrition Bulletin veröffentlicht wurden, sind eben 200 konsumierte Kalorien nicht gleich 200 Kalorien, die zum Beispiel spät am Abend konsumiert werden. Der Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme beeinflusst nämlich die Energiebilanz.

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