Das katholische Wochenmagazin «Sonntag» gehört seit 1920 zu den wichtigsten Traditionstiteln der Schweiz.

  • Pelz ist nicht gleich Pelz

    PELZDEKLARATIONSVERORDNUNG

    Pelz ist nicht gleich Pelz
  • Woran Fische ihre Artgenossen erkennen

    IM SCHWARM ZU HAUSE

    Woran Fische ihre Artgenossen erkennen
  • Museum der Superlative

    MADRIDER PRADO-MUSEUM

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  • Über Trumps Einfluss auf die Juden in den USA

    ANDREW SILOW-CARROLL

    Über Trumps Einfluss auf die Juden in den USA

  • Diese Woche

    Natürliche Alleskönner

    Algen machen Appetit!
    Und ausserdem: ✩ Neuer Bischof gesucht: Das Bistum Chur braucht eine Integrationsfigur mit Weitsicht ✩ Künstliche Intelligenz: Die EU plant den Einsatz eines KI-Lügendetektors ✩ Kinderspital Zürich: Illustrationen helfen den jungen Patienten, ihre Krankheit zu verstehen ✩

  • Letzte Woche

    GLÜCKLICH DANK RELIGION:

    Aktive Gläubige sind glücklicher als nicht religiöse Menschen
    Und ausserdem: ✩ Gesundheits-Wissen: Wer Bescheid weiss, weiss sich zu helfen ✩ Züri-Fondue: Ein Fertigfondue, das es in sich hat ✩ Verfälschte Kennzahlen: Die Steuertricks multinationaler Unternehmen ✩

  • Diese Woche
  • Letzte Woche

Tageswoche, Blick am Abend und Le Matin am Ende. Stellenabbau bei CH Media, SDA, Somedia und SRG – 2018 war ein schlimmes Jahr für die Schweizer Medienlandschaft und ihre Beschäftigten. Auf der einen Seite fühlen sich Journalistinnen und Journalisten wie Eisbären, denen das Eis unter dem Füdli wegschmilzt, und auf der anderen Seite sieht man mit Blick auf die weltweiten Krisenherde und Populisten-Partys, dass ohne seriöse Medien die Welt geradewegs vom Fake-News-Schlund verschlungen würde.

Was tun? Ich denke, die Regierungen müssen entscheiden, wie wichtig ihnen die dritte Gewalt noch ist, und abwägen, welche Folgekosten auf sie zukommen könnten, wenn der Fake-News-Pöbel wie beispielsweise gegenwärtig in Frankreich oder seit zwei Jahren in den USA zu wüten beginnt. Die Staaten, denen die Demokratie weiterhin am Herzen liegt, werden wohl nicht um einen Ausbau der staatlichen Medienförderung herumkommen. Ich würde diesen nicht als Pauschalbezahlsystem ausgestalten, sondern über Anreize fahren. Wer Interessantes und Wichtiges in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft publiziert, erhält Punkte zugesprochen, die Ende Jahr in Geld umgemünzt werden. Für Klatsch und Tratsch gibts hingegen nichts. Ich stelle mich gerne zur Verfügung, in der Jury, die darüber zu entscheiden hat, Einsitz zu nehmen.

Christine Schnapp

Sonntag - die christliche Wochenzeitschrift