Das katholische Wochenmagazin «Sonntag» gehört seit 1920 zu den wichtigsten Traditionstiteln der Schweiz.

  • Pelz ist nicht gleich Pelz

    PELZDEKLARATIONSVERORDNUNG

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  • Woran Fische ihre Artgenossen erkennen

    IM SCHWARM ZU HAUSE

    Woran Fische ihre Artgenossen erkennen
  • Museum der Superlative

    MADRIDER PRADO-MUSEUM

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  • Über Trumps Einfluss auf die Juden in den USA

    ANDREW SILOW-CARROLL

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  • Diese Woche

    Natürliche Alleskönner

    Algen machen Appetit!
    Und ausserdem: ✩ Neuer Bischof gesucht: Das Bistum Chur braucht eine Integrationsfigur mit Weitsicht ✩ Künstliche Intelligenz: Die EU plant den Einsatz eines KI-Lügendetektors ✩ Kinderspital Zürich: Illustrationen helfen den jungen Patienten, ihre Krankheit zu verstehen ✩

  • Letzte Woche

    GLÜCKLICH DANK RELIGION:

    Aktive Gläubige sind glücklicher als nicht religiöse Menschen
    Und ausserdem: ✩ Gesundheits-Wissen: Wer Bescheid weiss, weiss sich zu helfen ✩ Züri-Fondue: Ein Fertigfondue, das es in sich hat ✩ Verfälschte Kennzahlen: Die Steuertricks multinationaler Unternehmen ✩

  • Diese Woche
  • Letzte Woche

Ich schreibe diese Worte noch im Jahr 2017. Wenn Sie sie lesen, haben wir schon 2018. Ein ganzer Jahreswechsel liegt also zwischen diesen Zeilen. Ich kann nicht in die Zukunft schauen, zumindest nicht zuverlässig, deswegen nun ein Klassiker: ein kurzer Rückblick.

In der Neujahrskarte an meine Liebsten habe ich geschrieben: «Ein lustiges, heftiges, schönes, schwieriges Jahr ist vorbei.» Und so ist es. Ein Highlight war die Australien-Reise mit meinem Partner, ganz besonders der magische Abend im Eungella-Nationalpark, als wir an der Böschung des Broken River (Allein schon der Name!) standen und die Schnabeltiere beobachteten: wie sie an die Wasseroberfläche ploppten, herumschwaderten und wieder abtauchten. Unvergesslich auch der 25. November, fünf Minuten vor Mitternacht: Ich umarme meine Tochter ein letztes Mal als Mutter eines minderjährigen Kindes. Wir sind umringt von Jugendlichen, ihr Freund hält sie umschlungen. Sie brüllen den Countdown in die Nacht, Wunderkerzen funkeln, meine Tochter lacht und lacht. Jetzt ist sie volljährig. Unglaublich. Es gab 2017 auch schwierige Momente; Menschen, die schluchzten, die verzweifelt waren, Menschen, die gelähmt waren, im Schock. Es tut weh, daran zu denken. Aber es kommt besser. Und auch 2018 werden wir wieder füreinander da sein.

Judith Hochstrasser

Sonntag - die christliche Wochenzeitschrift