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    Aktive Gläubige sind glücklicher als nicht religiöse Menschen
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Als ich neulich eine Geschichte darüber schrieb, dass Fische in der Lage sind, Menschengesichter zu erkennen, stiess ich auf eine Website, die sofort meine Aufmerksamkeit erregte. Hier gab es nämlich eine Art Test, mit dem man herausfinden konnte, wie gut man selber im Erkennen von Gesichtern ist.  

Das Experiment, so hiess es, würde nur etwa fünf Minuten dauern. 

Selbstverständlich, dass ich da mitmachen wollte. Der Versuch ging ganz leicht: Man bekam während ein paar Sekunden ein Gesicht zu sehen. Kurz darauf erschienen acht Gesichter, aus denen man das bereits gesehene Gesicht heraussuchen musste. Das war nicht so einfach, wie ich anfangs gedacht hatte, denn von den vierzehn Gesichtern, die ich mir hätte merken müssen, habe ich nur etwa die Hälfte wiedererkannt.

«Dann bist du ja dümmer als die Fische», meinte mein Chef mit einem Augenzwinkern, als ich ihm von meinem Ergebnis berichtete. Die Fische seien nämlich in der Lage gewesen, sich achtzig Prozent der Gesichter zu merken. Ein Glück für mich, dass ich nicht die Einzige in der Redaktion war, die nur etwa die Hälfte der Gesichter wiederzuerkennen vermochte.  

Was mich jetzt aber natürlich interessiert, ist, wie mein Chef in diesem Versuch abschneiden würde. Das Versprechen den Test auch zu absolvieren, hat er aber bis heute nicht eingelöst.

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Sonntag - die christliche Wochenzeitschrift