Das katholische Wochenmagazin «Sonntag» gehört seit 1920 zu den wichtigsten Traditionstiteln der Schweiz.

  • Pelz ist nicht gleich Pelz

    PELZDEKLARATIONSVERORDNUNG

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  • Über Trumps Einfluss auf die Juden in den USA

    ANDREW SILOW-CARROLL

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  • Woran Fische ihre Artgenossen erkennen

    IM SCHWARM ZU HAUSE

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  • Museum der Superlative

    MADRIDER PRADO-MUSEUM

    Museum der Superlative

  • Diese Woche

    Natürliche Alleskönner

    Algen machen Appetit!
    Und ausserdem: ✩ Neuer Bischof gesucht: Das Bistum Chur braucht eine Integrationsfigur mit Weitsicht ✩ Künstliche Intelligenz: Die EU plant den Einsatz eines KI-Lügendetektors ✩ Kinderspital Zürich: Illustrationen helfen den jungen Patienten, ihre Krankheit zu verstehen ✩

  • Letzte Woche

    GLÜCKLICH DANK RELIGION:

    Aktive Gläubige sind glücklicher als nicht religiöse Menschen
    Und ausserdem: ✩ Gesundheits-Wissen: Wer Bescheid weiss, weiss sich zu helfen ✩ Züri-Fondue: Ein Fertigfondue, das es in sich hat ✩ Verfälschte Kennzahlen: Die Steuertricks multinationaler Unternehmen ✩

  • Diese Woche
  • Letzte Woche

Diese Woche ist mal wieder nicht viel passiert. Aber diesmal ist das gewollt, denn mein aktuelles Projekt heisst schlafen. Ich konnte das noch nie so richtig gut, aber die letzten zehn Jahre waren richtig, richtig übel. Einfach, sich vorzustellen, wie unausgeglichen ich mittlerweile bin. Weil ich das mir und meinem Umfeld nicht mehr länger zumuten will, bin ich nun daran, das Schlafen zu lernen. Zum Glück habe ich einen versierten Schlaftrainer in der Familie, der geduldig mit mir übt. Die erste Lektion war ja noch verhältnismässig einfach: früher zu Bett gehen. Klappt schon ganz gut. Die Zweite fand ich am Anfang ziemlich schwierig: Mittagsschläfchen, die mit der Zeit auszudehnen sind auf neudeutsche Powernaps, und die jederzeit überall abgehalten werden können. Einfach kurz richtig tief abtauchen und nach 20 Minuten ist man wieder frisch. Für sensible Hyperaktivisten nicht ganz einfach, aber auch da ich bin zuversichtlich.

Ich weiss natürlich, dass meine Schlafprobleme im Kopf beginnen und auch dort gelöst werden müssen. Abschalten heisst das Zauberwort, das vor allem verrät, wie die Technik uns gern hätte. Ein Hohn für meine gefühlten 700 Gedanken pro Sekunde, die alle zu Ende gedacht werden wollen. Aber nicht müssen, das lerne ich im Schlaftraining auch. Denn bei allem Respekt, nicht alle davon sind wirklich richtig wichtig.

Ein bisschen irritiert bin ich allerdings, dass ich trotz Trainingserfolgen und deutlich mehr Schlaf andauernd müde bin. Aber da helfen vielleicht auch einfach Ferien.

Sonntag - die christliche Wochenzeitschrift